Projekte

Die Schriftenreihe

Der Wirkungskreis des Fördervereins umfasst von Anfang auch die Herausgabe einer Schriftenreihe. Die Schriftenreihe soll die Arbeit der „Lebendigen Antike“ und des Förderkreises dokumentieren und, so die vornehmliche Vorstellung des Förderkreises, auch die Texte der Vorträge der „Lebendige Antike“ selbständig veröffentlichen. Die Schriftenreihe soll damit zu einem Forum der Auseinandersetzung mit der Überlieferung der Klassischen Antike werden, wie sie in der „Lebendigen Antike“ selbst zur Darstellung kommt.

Der hierin liegende Anspruch wird gleichsam vorgeprägt durch den Vorlauf, der der Schriftenreihe vorausgeht. Bereits Jahre zuvor hat es im Umfeld der „Lebendigen Antike“ und auch in deren eigener Verantwortung Veröffentlichungen gegeben, in denen Arbeit und Zielsetzung des Arbeitskreises „Lebendige Antike“ zum Ausdruck kommen. Der „Förderkreis“ macht sich diese Publikationen nachträglich gleichsam zu eigen und reiht sie, jetzt fortlaufend nummeriert, in seine explizite Schriftenreihe ein. So entsteht Kontinuität und wird Unübersichtlichkeit vermieden.

Der hiernach inzwischen aufgebaute Bestand ist folgender:


Förderkreis Lebendige Antike Ludwigshafen am Rhein e. V.
-Schriftenreihe-
herausgegeben von Frank Hennecke und Friedrich Kuntz

Band 1:
VOLKSHOCHSCHULE LUDWIGSHAFEN AM RHEIN (Hrsg.): Lebendige Antike 1954-1979 – Arbeitskreis des Staatlichen Theodor-Heuss-Gymnasiums in der Volkshochschule Ludwigshafen am Rhein – Eine Dokumentation im fünfundzwanzigsten Jahr seines Bestehens, Redaktion: Werner Thomas, Ludwigshafen am Rhein 1979, 33 Seiten.

Band 2:
LEBENDIGE ANTIKE – GRIECHISCHE VASEN aus den Beständen des Städtischen Reiß-Museums Mannheim, Führungsblatt, Ludwigshafen am Rhein 1986, 17 Seiten.

Band 3:
ATTISCHE KERAMIK – Schwarzfigurige Gefäße aus dem Besitz des Martin-von-Wagner-Museums der Universität Würzburg, Redaktion: Richard W. Gassen / Guntram Beckel / Claudia Braun, Ludwigshafen am Rhein 1989, 79 Seiten mit zahlr. Abbildungen.

Band 4:
VOLKSHOCHSCHULE LUDWIGSHAFEN AM RHEIN (Hrsg.): Vierzig Jahre Lebendige Antike 1954-1995 – Eine Dokumentation, Redaktion: Friedrich Kuntz, Ludwigshafen am Rhein 1995, 31 Seiten.

Band 5:
ARBEITSKREIS LEBENDIGE ANTIKE (Hrsg.): 25 Jahre Griechenland-Fahrten am Theodor-Heuss-Gymnasium (1971 – 1996), Ludwigshafen am Rhein 1998, 48 Seiten.

Band 6:
FÜNFZIG JAHRE LEBENDIGE ANTIKE LUDWIGSHAFEN – Dokumentation und Reflexion, hrsgg. im Auftrag des Arbeitskreises Lebendige Antike von Friedrich Kuntz, Ludwigshafen am Rhein o. J. (2004), 104 Seiten.

ISBN 3-9807034-6-0

Band 7:
LEBENDIGE ANTIKE – Arbeitskreis des Theodor-Heuss-Gymnasiums in der Volkshochschule Ludwigshafen – Eine Dokumentation, Redaktion: Friedrich Kuntz, Ludwigshafen am Rhein 2004, 32 Seiten.

Band 8:
ALBRECHT, Michael von: Lukrez in der europäischen Kultur, Vortrag in der „Lebendigen Antike Ludwigshafen“ am 26. Januar 2005, Ludwigshafen am Rhein 2005, 51 Seiten.

ISBN 3-9807034-8-7

Band 9:
FÖRDERKREIS LEBENDIGE ANTIKE LUDWIGSHAFEN AM RHEIN E. V. (Hrsg.): Wir über uns – Eine Dokumentation, Redaktion: Frank Hennecke / Friedrich Kuntz, Ludwigshafen am Rhein 2006 (2. Auflage 2008), 54 Seiten.

ISBN 3-9807034-7-9

Band 10:
HENNECKE, Frank Jürgen Werner: Bildung am Urbild – Texte zur humanistischen Bildung für Werner Thomas, Ludwigshafen am Rhein 2006, 60 Seiten.

ISBN 3-9807034-9-5

Band 11:
BORCHARDT, Antje: Mythos, nicht Märchen. Über den Versuch, Homers „Ilias“ zu verfilmen, Vortrag in der Lebendigen Antike am 14. September 2005, Ludwigshafen am Rhein 2006, 46 Seiten.

ISBN 3-9810361-0-7

Band 12:
SCHEIBLE, Heinz: Der Kurfürst Ottheinrich, ein Mann des Kairos. Vortrag in der Lebendigen Antike am 23. Oktober 2002, Ludwigshafen am Rhein 2007, 46 Seiten.

ISBN 3-9810361-3-1

Band 13:
BARTELS, Klaus: Von der Kosmopolis zum Global Villlage – Die griechische Idee weltumspannender Freundschaft und die römische Vision eines ewigen Friedens, Vortrag in der Lebendigen Antike am 13. Februar 2007, Ludwigshafen am Rhein 2007, 40 Seiten.

ISBN 3-9810361-2-3

Band 14:
HENNECKE, Frank / KUNTZ, Friedrich (Hrsg.): Lebendige Antike Ludwigshafen am Rhein – Einführungstexte 1954 – 2007, Ludwigshafen am Rhein 2008.

ISBN 3-9810361-1-5

Band 15:
THÜNE, Wolfgang: Aristoteles und die Meteorologie, Vortrag in der Lebendigen Antike am 17. Mai 2006, Ludwigshafen am Rhein 2008.

ISBN 3-9810361-4-X

Band 16:
STUPPERICH, Reinhard: Archäologie im Mannheim Carl Theodors, Ludwigshafen am Rhein 2008.

ISBN 3-9810361-5-8

Band 17:
HENNECKE, Frank J.W.: Politische Antike: Carl Schmitt, Vortrag in der Lebendigen Antike vom 13. Juni 2o12, Ludwigshafen am Rhein 2o12, 58 Seiten

ISBN 3-981o361-7-4

Zweite, durchgesehene Auflage 2014, 70 Seiten

ISBN 978-3-9816488-1-2

Dritte, nochmals durchgesehene und aktualisierte Auflage 2017, 80 Seiten

ISBN 978-3-98117882-6-6

Band 18:
BARTELS, Klaus: Sankt Nikolaus: Ein Bischof mit Zivilcourage, Ludwigshafen am Rhein 2014, 38 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-0-5

Band 19:
HENNECKE, Frank / KUNTZ, Friedrich (Hrsg.): Lebendige Antike – Einführungstexte 1954-2014, Ludwigshafen am Rhein 2015, 280 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-3-6

Band 20:
HENNECKE, Frank / JÜNGER, Rainer M. / KUNTZ, Friedrich (Hrsg.): Klassik in Ludwigshafen – Sechzig Jahre Antikenrezeption, Ludwigshafen am Rhein 2015, 54 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-4-3

Band 21:
ANDREAE, Bernard: „Die Kaiservilla mit Grotte“ bei Sperlonga. 50 Jahre nach ihrer Entdeckung, Ludwigshafen am Rhein 2015, 24 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-4-3

Band 22:
STOLLEIS, Michael: Juristenlatein, Ludwigshafen am Rhein 2015, 22 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-5-0

Band 23:
WIEGAND, Hermann: Marquard Freher – der Vater der pfälzischen Geschichtsschreibung, Ludwigshafen am Rhein 2015, 34 Seiten.

ISBN 978-3-9816488-6-7

Band 24:
DEMANDT, Alexander: Pilatus und der politische Jesus, Ludwigshafen am Rhein 2016, 42 Seiten.

ISBN 978-3-9817882-1-1

Band 25:
HENNECKE, Frank: Das Römische Recht als Rezeption der Antike – vom Mittelalter bis zur Europäischen Union, Ludwigshafen am Rhein 2017, 58 Seiten

ISBN 978-3-9817882-5-9

zweite, durchgesehene Auflage 2017

ISBN 978-3-9818702-2-0

Band 26:
HENNECKE, Frank / KUNTZ, Friedrich (Hrsg.): Lebendige Antike Ludwigshafen. Jahresheft 2015 /2016 / 2017, Ludwigshafen am Rhein 2017.

ISBN 978-3-9817882-0-4
(in Vorbereitung)

Band 27:
HENNECKE, Frank: Kirche und Reich. Das Kanonische Recht als Erbe der Antike, Ludwigshafen am Rhein 2017.

ISBN 978-3-9818702-0-6

Die Schriftenreihe ist am 14. September 2005 im Rahmen einer Veranstaltung der „Lebendigen Antike“ im Theodor-Heuss-Gymnasium in Ludwigshafen am Rhein mit Band 8 „Michael von Albrecht: Lukrez in der europäischen Kultur“ der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Das Forum ist eröffnet.

Frank Hennecke

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Der Werner-Thomas-Preis für herausragende Leistungen in den Fächern Griechisch, Latein und Musik


Der Gedanke zu einem solchen Preis kam im Laufe vieler Abiturfeiern: Preise werden alljährlich viele vergeben, vom bekannten Scheffel-Preis (für Deutsch) über den des Ministers (für soziales Verhalten) bis hin zu Preisen an einzelne Schülerinnen und Schüler für alle möglichen Fächer, gestiftet von Vereinigungen oder Einzelpersonen für die jeweils besten Leistungen.

Einen Preis, der fächerübergreifend das Profil der Schule im Blick hat, suchte man vergebens; dabei ist die Bewährung in mehreren Fächern, die sich zu einem Profil zusammenfügen, doch höher einzuschätzen als die in einem einzigen Fach. An unserer Schule, dem Theodor-Heus-Gymnasium, wird das besondere Profil zugleich durch den Namen eines früheren Lehrers umrissen, der mit seiner Persönlichkeit und seinen Fächern (Deutsch, Griechisch, Latein und Musik) die Schule besonders nachhaltig geprägt hat: Werner Thomas, Schulleiter 1954 bis 1974.

Zur Vorgeschichte: Der Jahrgang, der als erster unter seiner Leitung Abitur gemacht hat (1954), hatte im Jahr 2004 die Mittel für einen einmaligen Preis zur Verfügung gestellt. Inzwischen hat Werner Thomas der Benennung des Preises zugestimmt. Um ihn auf Dauer jährlich verleihen zu können, ist ein Fonds unerläßlich, aus dessen Erträgen der Werner-Thomas-Preis künftig finanziert werden kann.

Ein Brief von J. S. Schmidt (Abitur 1958) und Annette Suhr-Wallem (Abitur 1977) mit der Bitte um einen einmaligen Beitrag zu diesem Fonds geht an die große Schar derer, die bei Orff-Aufführungen mitgemacht haben (die Namen sind entnommen der Orff-Dokumentation Kleines Welttheater von 1992, die immer noch erhältlich ist), ein ähnlicher an den Abiturjahrgang 1954 und an die Freunde von Werner Thomas, die ihm im Liber amicorum i. J. 2000 zu seinem 90. Geburtstag gratuliert haben.

Um keine neue Stiftung ins Leben rufen zu müssen, wird der Fonds für den Werner-Thomas-Preis bei dem Förderkreis Lebendige Antike Ludwigshafen angesiedelt, der im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden ist: auch die Lebendige Antike ist ein „Kind“ von Werner Thomas, vor 50 Jahren (1954) auf die Welt gekommen. Der Förderkreis Lebendige Antike Ludwigshafen ist als gemeinnützig anerkannt, darf also Beträge, die dem Fonds zugedacht sind, Spendenbescheinigungen ausstellen.“

Die Preisträger waren folgende:

2005 Beate Hofmann (Ludwigshafen)
2006 Georg Leube, Frederik Durczok (Ludwigshafen)
2007 Carolin Lenz (Maxdorf)
2009 Jan Jesberger, Johannes King
2010 Bernhard Theodor Leube
2012 Lukas Bold
2013 Nicolas Albers und Anne-Katrin Michael
2014 Jana Lang
2015 Philipp Reischenbach
2016 Isabel Caspar
2018 ...noch nicht bekannt

Frank Hennecke

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Die Lehrsammlung griechischer Münzen

Der Verein unterhält eine Lehrsammlung griechischer Münzen aus der Antike. Die Münzsammlung steht für den Wirkungskreis der Lebendigen Antike, für die pädagogische Arbeit des Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen am Rhein und für die wissenschaftliche Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Sammlung wird wissenschaftlich nach numismatisch-pädagogischen Kriterien betreut und sachgerecht aufbewahrt. Zugang erfolgt über den Vorstand. Für die fortlaufende Erweiterung besteht ein Fonds, für den Spenden entgegengenommen werden.

Das Sammlungskonzept und der vorhandene Bestand werden von Dr. phil. Friedrich Burrer, Ludwigshafen am Rhein / Stuttgart, wie folgt beschrieben: Von allen materiellen Hinterlassenschaften der Antike eignen sich Münzen in ganz besonderer Weise, Schülern und Studenten einen Zugang zum Altertum zu vermitteln. Ihre Bilderwelt spricht unmittelbar zu uns und erzählt uns von Göttern, Helden und Mythen, von Tieren und Pflanzen, aber auch von Kriegen, politischen Ereignissen oder Vorstellungen. Ein Beispiel soll das illustrieren: Ein Tetradrachmon von Phokis aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. zeigt auf der Vorderseite zwei gegenständige Rhyta (Trinkgefäße) mit Widderköpfen, darüber zwei gegenständige Delphine. Die Rückseite trägt eine delphingeschmückte Kassettendecke. Der historische Hintergrund: Nachdem mit dem Tod des Epameinondas in der Schlacht von Mantineia 362 v. Chr. die thebanische Hegemonie ihr Ende gefunden hatte, schwangen sich die Phoker zur ersten Militärmacht Griechenlands auf, indem sie die Tempelschätze von Delphi plünderten, zu Geld prägten und damit Söldner bezahlten. Die beschriebenen Münzbilder sind ein Hinweis auf die Herkunft des Münzmetalls: Die Rhyta stellen kostbare Weihgeschenke dar, die im Apollontempel von Delphi, dessen Kassettendecke abgebildet ist, aufgestellt waren. Welche didaktischen Möglichkeiten eröffnen sich hier für den Unterricht! Für Politik, Wirtschaftsgeschichte, Militärgeschichte, Religionsgeschichte: Für alle diese Bereiche stellt das Tetradrachmon eine Primärquelle ersten Ranges dar, die durch Einbeziehung der literarischen, inschriftlichen und archäologischen Überlieferung zum Sprechen gebracht werden kann.

Die auf uns gekommenen Münzen sind in der Regel Alltagsgegenstände, die uns die Lebenswirklichkeit der jeweiligen Epoche widerspiegeln. Während in klassischer Zeit die attischen Tetradrachmen, die erste Leitwährung der Menschheitsgeschichte, mit dem Athenakopf auf der Vorderseite und der Eule auf der Rückseite, von der Wirkungsmacht der attischen Demokratie zeugen, ist in der hellenistischen Münzprägung zu beobachten, wie sich das Individuum allmählich emanzipiert und das menschliche Portrait an die Stelle des Götterbildes tritt. Alexander der Große legitimiert seine Herrschaft noch dadurch, daß er seine mythischen Ahnherren, Herakles und Zeus, auf die Münzen setzen läßt; die Diadochen hingegen beziehen eben diese Legitimation zunächst aus seinem Portrait, das sie auf ihren Münzen abbilden und mit göttlichen Attributen versehen: Lysimachos mit dem Ammonshorn und Ptolemaios mit dem Elephantenskalp. Erst Seleukos wagt es, sein eigenes Portrait zu Lebzeiten auf seine Münzen zu setzen, und begründet damit eine Tradition, die den Hellenismus bis in unsere Tage überdauern sollte.

In weit stärkerem Maße als es auf römische Münzen zutrifft, sind griechische Gepräge nicht nur Geld, sondern auch Kunstwerke ersten Ranges. Die Stempelschneider Kimon und Euainetos, die um 400 v. Chr. in Syrakus wirkten, waren von ihren Auftraggebern so geachtet, daß sie die von ihnen geschaffenen Stempel signieren durften. Ihre Werke gehören zu dem schönsten, was diese Kunstgattung überhaupt hervorgebracht hat. Im Unterschied aber zu geschnittenen Steinen, Vasen oder plastischen Bildwerken haben wir es zwar mit Originalen, aber nicht mit Unikaten zu tun. In Abhängigkeit von Münzmaterial und Prägetechnik kann man grob damit rechnen, daß aus einem Vorderseitenstempel ca. 10.000 Münzen geschlagen wurden. Dies hat zur Folge, daß sich antike Münzen mit weit geringeren finanziellen Mitteln als andere antike Objekte beschaffen lassen. Es ist einer Reihe von Umständen zu verdanken, daß der Förderkreis Lebendige Antike Ludwigshafen am Rhein e. V. seit 2000 damit begonnen hat, eine Sammlung griechischer Münzen aufzubauen, die im altsprachlichen und historischen Unterricht eingesetzt werden soll. Den Anstoß gab die Tatsache, daß das Theodor-Heuss-Gymnasium seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Schenkung eines Schülervaters, Dr. Walter Roggenkamp, über eine Sammlung römischer Münzen verfügt, die 1999 von Dr. Heinz-Joachim Schulzki, einem ehemaligen Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums, publiziert wurde. Der Verfasser dieser Zeilen, Dozent für Alte Geschichte an der Universität Mannheim und ebenfalls Absolvent des Theodor-Heuss-Gymnasiums, verfügt aus seiner Studienzeit über gute Kontakte zum Münzhandel und ist in der Lage, Erwerbungen zu Händlerkonditionen zu tätigen. Eine didaktischen Zwecken dienende Sammlung soll sich natürlich nicht durch Spitzenerhaltungen oder Rarissima auszeichnen. Auch diese Beschränkung auf ordentliche, durchschnittliche Qualitäten wird den Anschaffungspreis im Rahmen halten. Im Jahr 2000 erstellte der Autor ein Konzept über die Struktur der geplanten Sammlung und legte dabei folgende Anschaffungskriterien zugrunde:

Die gängigsten und damit typischen Prägungen des griechischen Altertums sollen vertreten sein.
Die griechische Welt soll in ihrer geographischen Ausdehnung erfahrbar werden: Europa, Afrika und Asien bis nach Indien.
Die Nachbarn der Griechen sollen miteinbezogen werden: Lyder, Perser, Karthager, Phoiniker etc.
Die Stilentwicklung der griechischen Kunst soll abzulesen sein: Archaische, klassische und hellenistische Kunst.
Alle Typen von Prägeherrn sollen vertreten sein: Städte, Städtebünde, Landschaften, Königreiche.

Legt man diese Kriterien bei dem Aufbau der Münzsammlung zugrunde, ergibt sich als Ziel eine Größenordnung von knapp 70 Münzen, die gut mit der Römer-Sammlung korrespondieren würde. Dank erster Spenden aus dem Umkreis des Theodor-Heuss-Gymnasiums konnten bereits 23 Exemplare erworben werden. Um den Aufbau weiter voranzubringen, ist der Förderkreis Lebendige Antike Ludwigshafen am Rhein e. V. auf weitere Spenden angewiesen, die auf folgendes Konto erbeten werden: Konto Nr. 600 505 424 bei der Hypovereinsbank Ludwigshafen am Rhein, BLZ 545 201 94.

Plan der Sammlung griechischer Münzen

-Bereits erworbene Münzen in kursiver Schrift- (Stand: 15. Mai 2008)

Gallien

Massalia. Drachme. Artemiskopf/Löwe

Kampanien

Neapolis. Didrachmon. Nymphenkopf/mannsköpfiger Stier

Kalabrien

Tarent. Diobol, 4. Jh. v. Chr., Kopf der Athena mit attischem hippokampgeschmücktem Helm und Ohranhänger rechts. Rs.: Nackter, jugendlicher Herakles rechts mit dem nemeischen Löwe ringend; im Feld links Köcher und Bogen, unten K. SNG ANS 1368. Vgl. Vlasto 1254 – 1259. 1,20 g, St. 12.

Lukanien

Herakleia. Didrachmon. Athenakopf/Herakles
Metapont. Stater. Ähre/Ähre incus
Poseidonia. Stater. Poseidon/Stier

Bruttium

Kaulonia. Nomos. Apollon/Hirsch
Kroton. Nomos. Dreifuß/Dreifuß incus
Rhegion. Drachme. Löwenkopf/Apollonkopf

Sizilien

Akragas. Didrachmon. Adler/Krabbe
Gela. Tetradrachmon. Quadriga/mannsköpfiger Stier
Karthager auf Sizilien. Tetradrachmon. Persephonekopf/Pferd
Leontinoi. Tetradrachmon. Apollokopf/Löwenprotome
Messana. Tetradrachmon. Maultierbiga rechts, Nike bekränzt die Maultiere; im Abschnitt Blatt. Rs.: MESSA – N –ION. Hase rechts springend, darunter Ölzweig mit zwei Blätttern. Caltabiano 374 (D 168 / R 156b) SNG ANS 340 (stempelgleich). 12,32 g, St. 9.
Naxos. Didrachmon. Dionysos/Silen
Selinunt. Didrachmon. Eppichblatt/Quadratum incusum
Syrakus. Tetradrachmon. Quadriga/Arethusakopf

Makedonien

Akanthos. Tetrobol. Stierprotome/Quadratum incusum
Amphipolis. Tetradrachmon. Apollon/Fackel
Chalkidische Liga. Tetrobol. Apollonkopf/Kithara
Mende. Tetradrachmon. Dionysos auf Esel/Weinrebe
Neapolis. Triobol. Gorgoneion/Nymphe

Königreich Makedonien

Philipp II. (359-336 v. Chr.). Tetradrachmon, 315-294 v. Chr., Amphipolis. Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz rechts. Rs.: FILIP – POU. Nackter Jüngling mit Palmzweig in der Linken zu Pferde nach rechts reitend; unter dem Pferd L/T über Fackel, im Felde rechts Monogramm aus H und G. Le Rider Taf. 47, 8.14,10 g, St. 10.
Alexander der Große (336-323 v. Chr.). Tetradrachmon, um 320 v. Chr., Amphipolis. Kopf des jugendlichen Herakles im Löwenskalp rechts. Rs: ALEXANDROU. Zeus mit Adler in der Rechten und Szepter in der Linken links sitzend; im Feld links Delphin, unter dem Stuhl P über O. Price 133. 16,87 g, St. 9.
Demetrios Poliorketes. Tetradrachmon. Nike auf Prora/Poseidon
Philipp V. Tetradrachmon. Perseuskopf/Adler auf Blitz

Makedonien als römische Provinz

Tetradrachmon, 167-148/47 v. Chr., Amphipolis. Makedonischer Schild. Als Episema Büste der Artemis Tauropolos rechts mit Stephane, Bogen und Köcher über der Schulter, von Punkt- und Strichkreis umgeben. Außen sieben sichelartige Kreissegmente aus zwei Linien; in den Segmenten achtstrahliger Stern; in den Zwischenräumen drei Punkte. Rs.: MAKEDONWN / PRWTHS. Keule mit Griff nach links, im Feld oben Monogramm, im Feld unten zwei Monogramme; das Ganze im Eichenkranz, im Feld links Blitzbündel. BMC 7. AMNG 176. 16,88 g, St. O.

Paionien

Patraos. Tetradrachmon. Apollonkopf/Reiter

Moesien

Istros. Trihemiobolion (Vierteldrachm)e, 4. Jh. v. Chr. Zwei jugendliche männliche Köpfe nebeneinander en face, der rechte umgekehrt. Rs. ISTRIH. Seeadler auf dem Rücken eines Delphins links. AMNG 446. SNG BM 239. BMC 14. 1,32 g, St. 10.

Thrakien

Abdera. Drachme. Greif/Dionysos

Apollonia Pontika. Diobol, spätes 4. Jh. v. Chr. Kopf des Apollon mit Lorbeerkranz en face. Rs.: Anker, links A, rechts Languste; im Feld links SW. SNG BM 175. 1,31 g, St. 0.
Maroneia. Triobol. Pferdeprotome/Weinrebe
Mesambria. Diobol, 4. Jh. v. Chr. Korinthischer Helm mit Helmbusch von vorn. Rs.: M – E – T – A in vierspeichigem Rad, das von einem Strichelkreis umgeben ist. SNG Kop. 652. SNG BM 268. BMC 2. 1,22 g..
Selymbria. Diobol, 492 – 470 v. Chr. Hahn rechts; darüber Helm. Rs.: Quadratum incusum. Schönert-Geiß 35 (V 11/R -). Muschmoff 4742. 0,95 g., St. 0.

Insel vor Thrakien

Thasos. Trihemiobol, 404-340 v. Chr. Satyr im Knielauf nach links, in der Rechten einen Kantharos haltend, die Linke auf die Hüfte gestützt; vor dem Knie Astragal. Rs.: QAS – IWN. Volutenkrater in vertieftem Rechteck. Guide de Thasos Taf. II 27 var. Babelon, Traité 1152 var. SNG Kop. 1029 var. McClean 4215 var. 0,66 g, St. 0.

Königreich Thrakien

Lysimachos (323-281 v. Chr.) Tetradrachmon, 288-281 v. Chr., Amphipolis. Kopf des vergöttlichten Alexander mit Königsdiadem und Ammonshorn rechts. Rs.: BASILEWS / LUSIMACOU. Athena auf Thron links sitzend, ihr linker Arm ruht auf einem gorgoneiongeschmückten Schild, während ihr ausgestreckter rechter Arm eine Nike hält, die den Namen des Königs mit einem Lorbeerkranz krönt; gegen ihre Schulter ist eine Lanze gelehnt; im inneren linken Feld und im rechten äußeren Feld Monogramm. Thompson 199. SNG Cop. 1112. Müller 548.

Thessalien

Liga. Stater. 1. Jh. v. Chr. ITALOU. Kopf des dodonäischen Zeus mit Eichenkranz rechts. Rs.: QESSA – LWN / DIO – KLHS. Athena Itonia mit Speer und Schild rechts kämpfend, im Feld rechts NI. BMC 11. SNG Kop. 277. McClean 4788. 6,15 g, St. 0.
Larisa. Drachme. Nymphenkopf/Pferd

Epirus

Koinon. Drachme, 234/33-168/67 v. Chr. Kopf des dodonäischen Zeus mit Eichenkranz rechts; im Feld links, unter dem Halsabschnitt und unter dem Kinn ein Monogramm. Rs.: APEI – RWTAN. Adler auf dem Blitz nach rechts stehend, das Ganze in einem unten und oben verknoteten Eichenkranz. Franke 300 (Vs 155 / Rs 240). BMC 26 (stempelgleich). 4,42 g, St. 0.

Boiotien

Theben. Stater. Schild/Volutenkrater

Euboia

Histiaia, Tetrobol, 3./2. Jh. v. Chr. Kopf der Nymphe Histiaia mit eingerolltem Haar, einem Kranz aus Weinlaub und Trauben, Ohranhänger und Halskette rechts. Rs.: ISTI - AIEWN. Die Nymphe Histiaia in langem Gewand auf Schiffsheck rechts sitzend, die Linke zur Stylis ausstreckend und die Rechte auf den Rand des Stumpfes stützend, der mit einem Flügel verziert ist; im Feld unten Dreizackspitze links und M, rechts Monogramm aus H und P. Weber 3414. SNG Berry 632. 2,37 g, St. 12.

Attika

Tetradrachmon, um 420 v. Chr., Kopf der Athena mit ölzweiggeschmücktem, attischem Helm und Ohranhänger rechts. Rs.: AQE. Steinkauz rechts stehend, den Kopf zum Betrachter gewandt, im Feld dahinter Mondsichel und Ölzweig; das Ganze in vertieftem Quadrat. Svoronos Taf. 14, Nr. 17. Göbl Bd. 2 Taf. 51, Nr. 802. St. 1, 16,28 g.

Aigina

Stater, ca. 460-430 v. Chr. Landschildkröte in Aufsicht. Gegenstempel: Oktopus (?). Rs.: Quadratum incusum, durch Balken in fünf Felder unterteilt. Dewing 1683. McClean 6042.

Korinth

Stater, Mitte 4. Jh. v. Chr. Pegasos links fliegend, darunter Koppa. Rs.: Kopf der Athena mit Perlenkette im korinthischen Helm links, dahinter Kopf des Helios mit Strahlenkranz en face, unter dem Halsabschnitt D. Ravel 1006. Calciati 392. Cammann 56. BMC 289. 8,35 g, St. 0.

Kreta

Gortyn. Stater. Europa auf Baum/Stier
Knossos. Stater. Persephonekopf/Labyrinth

Mysien

Kyzikos. Elektron-Hekte. Motiv mit Thunfisch/Quadratum incusum
Königreich Pergamon, beliebiger Herrscher. Tetradrachmon. Portrait/Athena
Pergamon. Cistophor, 150-140 v. Chr. Cista mystica, aus der sich eine Schlange herauswindet; das Ganze in Efeukranz mit Fruchtdolden und Blättern. Rs.: Zwei Schlangen winden sich um Köcher mit Bogen; links Stadtmonogramm, rechts schlangenumwundener Thyrsos. Kleiner-Noe 52. 12,57 g, St. 0.

Aiolis

Kyme. Tetradrachmon, um 160 v. Chr. Kopf der Amazone Kyme mit Haarband rechts. Rs.: KUMAION / KALLIAS. Aufgezäumtes Pferd nach rechts stehend, linkes Vorderbein erhoben, davor Skyphos; das Ganze im Lorbeerkranz. Oakley S. 26, 19. 16,82 g, St. 0.
Myrina. Tetradrachmon. Apollonkopf/Apollon

Ionien

Unbestimmte Münzstätte. Frühes Elektron. Stater-Teilstücke
Ephesos. Didrachmon. Biene/Hirsch
Chios. Tetradrachmon. Sphinx/Quadratum incusum
Samos. Drachme. Löwe/Stierprotome
Teos. Stater. Greif/quadratum incusum

Karien

Knidos. Drachme. Löwenprotome/Aphrodite
Rhodos. Didrachmon. Helioskopf/Rose

Lydien

Kroisos (561-546 v. Chr.). Halbstater (Siglos), nach 550 v. Chr. Löwen- und Stierprotome einander gegenüber. Rs.: Zwei unregelmäßig vertiefte Quadrata incusa. Carradice Taf. XI 9. SNG von Aulock 2879. Rosen 664. 5,13 g, St. 0.

Pamphylien

Aspendos. Stater. Ringer/Schleuderer
Side. Tetradrachmon. Athenakopf/Nike

Kilikien

Tarsos. Mazaios (361-334 v. Chr.) Stater. „bltrz“ (= Baaltars in Aramäisch von rechts nach links). Baaltars mit Ähre und Traube, auf der ein Adler sitzt, in der Rechten und Lotosszepter in der Linken nach links sitzend, den Kopf zum Betrachter gewandt; im Feld links „tr“, unter dem Stuhl „m“. Rs.: „mzdi“ (=Mazaios in Aramäisch). Löwe links, einen zusammengebrochenen Stier in den Nacken beißend; im Feld darunter Ankh. SNG Levante 106. 10,55 g, St. 6.

Syrien

Seleukiden. Tetradrachmon. Antiochos/Apollon

Phoinikien

Sidon. Doppelschekel. Galeere/Großkönig in Quadriga

Persien

Achaimeniden. Siglos, 475-420 v. Chr. Großkönig mit Lanze, Bogen und Köcher im Knielauf rechts. Rs.: Unregelmäßig vertieftes Rechteck. BMC 24. Dewing 2713. Carradice Group IIIb. 5,60 g, St. 0.
Arsakiden. Drachme. Portrait/Arsakes
Sassaniden. Drachme. Portrait/Feueraltar

Indo-Baktrisches Königreich

Eukratides I. (170-145 v. Chr.) Tetradrachmon, nach 160 v. Chr., Pushkalavati (?). Büste mit diademiertem boiotischem Reiterhelm (daran Stierhorn und –ohr), Chlamys und Panzer rechts; das Ganze im Spindelkreis. Rs.: BASILEWS MEGALOU / EUKRATIDOU. Die Dioskuren mit Lanze und Palmzweig zu Pferd nach rechts reitend; im Feld rechts außen Monogramm. Bopearachchi Serie 6 E. Mitchiner 177ee. 16,53 g, St. 11.

Ägypten

Ptolemaier. Tetradrachmon. Ptolemaios/Athena.


Abkürzungen:
g: Gramm
Rs.: Rückseite
St.: Stempelstellung (von 1 bis 12 Uhr)


Literatur:

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Friedrich Burrer

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